Was ist "Growth Hacking"-Marketing?

Irgendwo haben die Meisten schon einmal von Growth Hacking gehört. Es ist ja auch ein extrem spannendes Thema. Und genauso wie das mit “Hot Topics” ist, gibt es viele verschiedene Meinungen und viele Interpretationen. Hier kommt die einzige Richtige™:

 

Zum einen: Feinschliff

Wie komme ich noch smarter ans Ziel? Wie kann ich mit aktuellster Software, Plugins und Bots den Gesamtprozess vereinfachen? Gibt es eine Methode, an die wir vielleicht noch nicht gedacht haben, um die KPIs effektiver zu erreichen?

Growth Hacking ist weit entfernt davon Zauberei zu sein. Es gibt keinen magischen Button, mit dem alles besser wird. Aber es gibt erprobte Methoden, und Experimente die eine hohe Chance haben, erfolgreich zu sein.

Die aktuellsten, digitalen Trends zu erkennen, sowie vor allem “datadriven” zu arbeiten und das Ganze mit der entsprechenden Kreation spannend und Zielgruppengerecht aufbereiten: Das ist Growth Hacking und somit ein “unfairer Vorteil” gegenüber der Konkurrenz.

Elias Önder, Founder von Unfair Advantage, erklärt das in diesem Artikel so:

Genauso wie der Chirurg nicht auf sein Skalpell verzichten kann, brauchen wir in unserem Arbeitsalltag smarte Software oder Scripts. Diese verschaffen uns einen Vorteil gegenüber anderen, die noch immer mit Alkohol und Zange operieren. Nichts gegen Alkohol, aber die Zeiten ändern sich. Und nicht mehr alles, was einmal Hack war, ist immer noch Hack. Wenn wir uns einen klassischen Growth Hack von Apple anschauen (Sent from my iPhone): Nur weil die Signatur vor über 10 Jahren für Werbung eingesetzt wurde, hat das 2017 jeder als Werbemöglichkeit entdeckt. Was aber immer noch stimmt, ist die Mechanik: Wir nehmen etwas her, dass es schon gibt (in Apples Fall die E-Mails) und machen etwas daraus, mit dem wir den Growth fördern können (die Signatur). Und das gilt auch noch für das laufende Jahr und die Jahre darauf: Growth Hacker suchen nach unkonventionellen, effektiven Methoden, die Erfolge erzielen und im besten Fall kostenschonend sind. Wie in diesem Beispiel die Emailsignatur mit Kostenpunkt 0 Cent. Geradezu penibel macht man sich nach einem Briefing also auf die Suche nach diesem Extra, diesem kleinen Upgrade, dass die Ads effektiver macht, als zum Beispiel ein einfacher “Facebook Boost”.

Und was ist Growth Hacking noch? Veränderung.

Klassisches Marketing ist teuer und fokussiert sich viel zu sehr auf etablierte Medien. Growth Hacking ist agil, flexibel, aber erfordert Experimentierfreudigkeit.

Bei einem Neukunden gibt es daher eine genaue Analyse. Danach wird mit Hilfe des PIES Frameworks eine Priorisierung durchgeführt und ein Funnel erstellt.  Eine fertige Kampagne ist kein starres Konzept, wie beim klassischen Marketing, sondern ein Kreislauf. Wir nennen ihn den Growth Loop, er dauert ca. je 4-8 Wochen. In diesem Prozess werden neue Metriken festglegt, Tools integriert, weitergedacht:

Sichere dir den unfairen Vorteil. Jetzt.

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